Heizölpreise werden von Rezessionsängsten geprügelt

Internationaler Markt Die Energieminister der OPEC-Allianz haben gestern eine turnusgemäße Erhöhung ihrer Fördermengen ab August beschlossen. Es handelt sich um ein 60 Prozent größeres Volumen als in den früheren Monaten. Man kann das als Signal der Allianz verstehen, die Mangellage am Ölmarkt nun ernst zu nehmen. Dass dem globalen Markt damit mehr Öl zur Verfügung stehen wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Die beschlossenen Produktionsanhebungen der

Internationale Ölpreise fallen deutlich. Heizöl wird billiger.

Internationaler Markt Der Sinkflug der globalen Rohölpreise ging gestern weiter. Aktuell kostet Brent-Rohöl nur noch 112 Dollar je Barrel (September-Lieferung). Ausnahmsweise sind es die Raffinerien, die für etwas Entspannung sorgen. In den USA und anderen Regionen bringen sie zusätzliche Mengen Diesel oder Benzin auf den Markt. Die Versorgungslage verbessert sich etwas und die Margen z.B. für Rotterdamer Gasoil oder Benzin schrumpfen, wenn auch nur

Wenig Bewegung bei den Preisen. Heizöl bleibt teuer.

Internationaler Markt Nach einem dreitägigen Anstieg geben die Rohölpreise heute Morgen etwas nach. Aber es ist gar nicht so einfach, im Moment “den” Ölpreis zu nennen. In der Nordsee kostet Rohöl, das zur Verschiffung bereitsteht, über 120 Dollar je Barrel. An der Ölbörse kostet dasselbe Öl mit Lieferung im August 117 Dollar. Dieser Monatskontrakt läuft morgen aus. Der meistgehandelte Monatskontrakt ist der Lieferkontrakt für

Heizölpreise: Warten auf Reaktion zu Knappheitserklärung von OPEC-Mitgliedern

Internationaler Markt Während die EU und die USA sich weiter mit der Angebotserhöhung nicht russischer Ölproduzenten beschäftigen, lassen die potentesten OPEC-Mitglieder Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate wissen, dass auch sie über keine nennenswerten Reservekapazitäten verfügen. Der Markt ist offenkundig noch schlechter versorgt, als allgemein angenommen wurde. Daraus ergibt sich der Schluss, dass der Boykott russischen Öls einer Drosselung der globalen Förderung gleichkommt. Die von

Heizölpreise: G7 beschäftigt sich mit skurrilen Ideen zu deren Senkung

Internationaler Markt Nachdem erkennbar wird, dass sich die EU mit dem Beschluss eines Ölembargos gegen Russland trotz seiner Löchrigkeit einen Bärendienst erwiesen hat, sucht man unter den Staatslenkern der G7-Nationen nun nach einem Ausweg aus dem Dilemma. Als Idee steht eine Preisobergrenze für den Bezug russischen Öls zur Diskussion. Die EU-Vertreter in der Runde sind allerdings besorgt, dass die erneute Beschäftigung mit dem Thema

Heizölpreise: Nationaler Gas-Alarm ohne Rückwirkung auf flüssigen Brennstoff

Internationaler Markt Die Bundesregierung aktiviert die zweite Stufe des Gas-Notfallplans. Sie reagiert damit auf die Gefahr eines vollständigen Lieferstopps aus Russland. Die nun geltende Alarmstufe ist die Voraussetzung, bei Bedarf die dritte und letzte Stufe des Notfallplans auszurufen, die der Regierung die Rationierung von Gas erlaubt. Die Alarmstufe macht aber auch deutlich, dass bereits heute eine ernste Störung der Gasversorgung vorliegt. Sie wird die

Heizöl teurer. Rohölpreis stabil, aber Raffinerien erhöhen Preise.

Internationaler Markt Nach einem weiteren Tag mit wilden Preisschwankungen landete der Rohölpreis ungefähr dort, wo er gestartet war. Auch heute Morgen bleibt Brent-Rohöl knapp unter 110 Dollar je Barrel. Die Ölhändler suchen nach Orientierung. Bisher war das Narrativ recht klar: Ein knappes Ölangebot plus Russland-Sanktionen wird die Ölpreise immer weiter nach oben treiben. Doch die Zinswende, vor allem in den USA, bringt nun die

Internationale Ölpreise brechen ein. Heizöl bleibt dennoch teuer.

Internationaler Markt Schon in der letzten Woche zeigte sich, dass die Ölpreise ihre Aufwärtsdynamik verloren hatten. Nach der Stagnation folgt nun in dieser Woche der Einbruch. Heute Morgen ist Brent-Rohöl nur noch 109 Dollar je Barrel wert. Das sind über 12 Prozent weniger als noch vor einer Woche und 5 Prozent weniger als gestern. Der Preissturz ist auf den ersten Blick erstaunlich, denn fast

Heizölpreise: Wechselspiel zwischen Ölknappheit und Rezessionsängsten

Internationaler Markt Bis Jahresende will die EU 90 Prozent der russischen Öleinfuhren per Boykott aussperren. Noch ist von dem Vorhaben allerdings nichts zu spüren. Raffinerien kaufen das zu ächtende Öl in ungewöhnlich hohen Mengen ein. Das ergeben Auswertungen von Tankerbewegungen in den Ölhäfen der EU und ihren Anrainerstaaten. Bemerkenswerte Zuwächse wurden für Bulgarien, Rumänien, Italien und die Türkei registriert. Der russische Anteil an den

Heizölpreise: Rezessionssorgen schaffen ein wenig Entlastung

Internationaler Markt Der Aufwärtstrend der Ölpreise ist nach wie vor intakt. Er wird aber zunehmend durch Inflations- und Rezessionssorgen gedämpft. Unter Volkswirten herrscht ein Meinungsstreit, ob die Inflation durch den Anstieg der Energiepreise hervorgerufen sei oder ob sie Folge des jahrelangen Gelddruckens der Notenbanken wäre, dessen geschöpftes Volumen nicht durch die Produktiventwicklung der Wirtschaft abgesichert ist. Die endgültige Voraussetzung für die Explosion der Energiepreise